Wir sind sehr froh wieder in Uruguay zu sein. In Salto gehen wir in einem schönen Supermarkt einkaufen. Hier in Salto gibt es auch eine schöne Therme und so checken wir auf dem nahen Camping ein. Es ist heiss und wir sind froh ein schattiges Plätzchen gefunden zu haben. Die beiden Pools auf dem Platz sind herrlich zum entspannen. Am Abend geniessen wir ein Eis am nahen Kiosk und ziehen uns wegen den vielen Mücken früh ins Auto zurück.
Wir wollen uns nun in kleinen Fahretappen Richtung Paraiso Suizo bewegen. So fahren wir am nächsten Tag nur 50km weiter zur nächsten Therme. Ein kleiner Abstecher machen wir zu der Hochebene mit dem Denkmal von General Artegas. Die Aussicht auf den Rio Uruguay ist wunderschön und wir können nochmals nach Argentinien zurückblicken. In der Therme finden wir einen schönen, schattigen Platz mit Stromversorgung für unsere mittlerweile halbleere Versorger Batterie. Die weitere Planung der Fahrt zum Atlantik zeigt uns, dass Campings mit Strom sehr rar sind. Es sind noch etwa 350km bis nach Montevideo und 400km bis zur Garage, wo wir unser Batterie Problem lösen wollen. Also uns gefällt es hier in der Therme gut und so bleiben wir 3 Tage. Wir sind ja erst für den nächsten Montag in der Garage verabredet und heute ist es Donnerstag. Wir geniessen die Tage, baden ausgiebig, backen Brot und geniessen die guten Helados (Glace).
Nun aber ist es Samstag und wir müssen weiter. Auf langweilen Strassen geht es Richtung Atlantik. Im Parque Hidalgo am See finden wir nochmals einen Übernachtungsplatz mit Stromversorgung.
Am Sonntag müssen wir nun die letzten Kilometer abspuhlen. Es gibt ein langer Fahrtag! Der einzige Höhepunkt heute ist das gute Mittagessen in Durazno. Am Abend sind wir in der UY Garage bei drei deutschen Brüdern. Sie bauen hier auch unter dem Namen Terracamper gute Wohnmobile. auf dem kleinen Camping bei der Garage finden wir endlich wieder einige Oberländer mit sehr unterschiedlichen Fahrzeugen. Einige haben wie wir kleinere oder grössere Reparaturen vor und andere Stellen hier auf dem Gelände ihr Fahrzeug ab und fliegen für ein paar Monate nach Hause.
Am Montag besprechen wir mit Timo unser Batterie Problem. Er ist zuversichtlich hier eine gute, allerdings nicht ganz günstige Lösung zu finden. Allerdings geht das nicht auf die schnelle und so machen wir ab, dass wir el viajero auch hier parkieren und die Reparatur während unserem Heimat Urlaub bis zum Oktober erledigt wird. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir eine gute Lösung gefunden haben und fahren zur Silvia ins Paraiso Suizo.
Jetzt müssen wir unser Auto für die Reparatur vorbereiten und reinigen. Die letzten Tage in Uruguay sind angebrochen in 5 Tagen geht unser Flieger nach Hause. Eine wunderschöne Reise geht damit zu Ende und wir freuen uns nun auf zu Hause und auf unsere Lieben.