Am Titicacasee und besser auf dem Titicacasee leben seit Jahrhunderten Menschen auf Strohinseln, die Uros. Obwohl es Marisa noch nicht so gut geht buchen wir eine Tour zu diesen "Uros-Inseln". Es ist sehr beeindruckend, wie diese Menschen leben. Die Strohinseln müssen immer wieder neu ausbessert werden. Die Wohnverhältnisse sind sehr Bescheiden und viele der Uros haben Rheuma oder Athritis wegen den feuchten Lebensbedingungen. Die Uros ernähren sich von dem, was der See hergibt. Das Abwasser aus allen Behausungen werden heute gefiltert in den See zurückgeleitet.
Eine interessante Führung, aber wir sind froh diese federnden und schwankenden Inseln wieder erlassen zu dürfen und festen Boden unter den Füssen zu haben. Der Aufenthalt am Titicacasee wird durch einen Streik der Lastwagenfahrer noch komplizierter. Es gibt keine offene Strasse nach der Stadt geschweige den n ach draussen.
Wir hören auch, dass die Diesellage in Bolivien sich verschlechtert hat und die Wetterbedingungen für die Route über die Lagunenroute nach Argentinien nicht Ideal sind. Vor allem aber geht es Marisa noch nicht so gut, dass wir nach Boliven reisen könnten. Wir entschliessen uns, zurück an die Küste zu fahren. Wie richtig dieser Entscheid war, erfahren wir 2 Tage später an der Küste, als ich (Roland) auch noch von einer schlimmen Darm- Magengeschichte geplagt werde.






















































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