Iquique

Nachdem wir wieder auf dem Damm sind, fahren wir der Küste entlang zur Grenze nach Chile. In Arica gehen wir nochmals ins bereits vor 1 Monat  gebuchte Hotel und übernachten dort noch einmal. An der Grenze Peru/Chile ist es sehr mühsam, der Grenzbeamte versteht nicht, warum im Pass von Marisa 3 Namen stehen (Marisa Waldburger-Reich). Nach 20 Minuten gibt er uns endlich den Ausreisestempel und bemerkt, dass bei Marisa zwei Namen reichen würden!

Von Arca fahren wir nach Iquique, dort werden wir uns wieder mit Geni und Conny treffen. Die Strasse führt als Ruta Desierto entlang der Küste. Hohe Sanddünen werden überquert, es geht also rauf und runter. Zur Stadt runter fahren wir wieder an einer riesigen Düne vorbei. Auf dem kleinen Camping hat es genau noch ein Platz frei. Neben einem schön restaurierten alten Landcruiser dürfen wir parken. Es ist ein Stadtcamping ohne Aussicht und gut gesichert mit Betonwänden und Eisentor. Die Stadt gefällt uns und so bleiben wir 3 Tage und geniessen die guten Restaurants an der Rambla. Hier können wir auch unsere Gasflasche endlich füllen lassen. Als wir die gefüllten Gasflaschen abholen, beschliessen wir ein Taxi für den Transport zum Camping zu nehmen. Die Taxifahrt endet abrupt etwa 300 Meter vor dem Camping. Was war passiert? Plötzlich bemerke ich , dass aus der gefüllten Gasflasche Gas austritt, Der Chauffeur hält sofort an und schmeisst uns aus dem Taxi. So müssen wir die letzten 300 Meter die schwere Gasflasche tragen. Der Gasthändler hat die Gasflasche zu fest gefüllt, so dass aus dem Sicherheitsventil Gas austritt. Auf dem Camping lass ich Gas ab, bis die Flasche wieder sicher ist (3/4 voll!).

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